Earth Pullover Museum
Das Earth Pullover Museum
Die S46rz – ein Volk, das ohnehin schon einen Hang zu charmanten Schrulligkeiten hat – entwickelten eine ganz besondere Begeisterung für zwei erstaunlich spezifische Dinge vom Planeten Erde: für alte Wasserkessel, die ihr triumphierendes Pfeifen anstimmen, sobald das Wasser brodelt, und für Bilder junger Tiere, die in viel zu großen, aber wundervoll gestrickten Pullovern stecken.
Warum gerade das? Niemand weiß es. Vielleicht weil beides ein Gefühl von heimeliger Absurdität ausstrahlt, das die S46rz tief in ihrer galaktischen Seele berührt.
Aus dieser liebenswerten Obsession entstand ein Plan, der selbst in den Weiten des Universums als kühn gelten darf: Sie beschlossen, ein Museum zu bauen – in der Form eines überdimensionalen, ehrwürdig pfeifenden Wasserkessels.
Dort, im warmen Dampf des künstlichen Teearomas, präsentieren sie eine Sammlung seltener, fast mystischer Aufnahmen: putzige Pinguine in Norwegerpullovern, junge Ziegen in Rollkragen, neugierige Otter in handgestrickten Wollpullis. Manche Besucher behaupten, die Bilder hätten etwas Spirituelles. Andere wiederum sind überzeugt, dass man einfach noch nie zuvor so viele Tiere so nachdrücklich unbeeindruckt in Strickwaren gesehen hat.
Wie auch immer – das Museum ist zu einem Pilgerort geworden, an dem man über die großen Fragen des Lebens nachdenken kann:
Warum trägt ein Kaninchen einen Pullover?
Warum sollte ein Wasserkessel ein Museum sein?
Und warum fühlt sich das alles irgendwie vollkommen richtig an?
Der Museumsleiter Snorg
Zum Museumsleiter wurde schließlich Snorg gewählt – ein S46rz ler, der bereits ungewöhnlich viel Erfahrung mit Besuchen auf dem Planeten Erde gesammelt hatte. Als ehemaliger Brummkreisel-Shuttle-Pilot verfügte er nicht nur über eine ruhige Hand beim Landen in turbulenten Atmosphären, sondern auch über einen feinen Sinn für alles, was Menschen als „liebenswert kurios“ bezeichnen würden.
Coinkpard LÜ
Besonders geschätzt wurde im Museumskomitee seine Vorliebe für E-Gitarrenmusik aus den 50er Jahren des letzten Erd-Jahrhunderts. Diese ließ ihn nicht nur beschwingt Entscheidungen treffen, sondern sorgte dafür, dass gelegentlich ein sanftes Gitarrensolo durch die metallenen Hallgänge des Wasserkesselmuseums vibrierte.
Snorg besitzt übrigens eine Originalausgabe der legendären Schleimy-E-Gitarre – ein Instrument, von dem manche behaupten, es könne selbst interstellare Staubwolken zum Mitschwingen bringen.
Coinkpard TI
Chaos Coink: Coinkpard HA
Seine Kontakte zu Pulloverstrickern wie Ali dem Christmas-Gorilla sowie den Tierähnlichen Bewohner von Chaos Coink und deren Portraitmalern erwiesen sich als unschätzbar wertvoll für den Aufbau der Ausstellung. Snorg war der Einzige im gesamten Nebelcluster, der problemlos erklären konnte, warum ein Lamm im Grobstrickpulli sowohl künstlerisch als auch emotional relevant sei.
Einige der galktischen "Pullovertiere" Kunstwerke:
Als Ausdruck größter Wertschätzung und tiefsten Vertrauens übertrug man Snorg zusätzlich die Verantwortung für die Produktion der Teppich-Schleim-Weberei, eine relativ neue Kunst unter den S46rz lern. Mit diesem Posten bestätigte er endgültig seinen Ruf: ein wahrer Alleskönner, der ohne Weiteres ein Museum leiten, einen Shuttle steuern, ein „Tier im Pullover“ -Bild beurteilen und gleichzeitig einen Schleimteppich weben konnte.
Das Earth Pullover -Museum – ein Wunderwerk von Glibberon -7
Das Museum, das die S46rz wie ein gigantischer pfeifender Wasserkessel gebaut haben, ist inzwischen ein kulturelles Zentrum geworden. Die Ausstellung von Tierbildern in Pullovern zieht Besucher aus mehreren Galaxien an – vor allem jene, die sich gerne fragen: „Warum existiert so etwas?“Und kurz darauf: „Warum bin ich glücklich darüber?“
Das Gebäude selbst pfeift übrigens tatsächlich. Nicht aus funktionalen Gründen – es pfeift einfach zur Begrüßung jedes Besuchers. Manche Gäste erschrecken, andere verneigen sich respektvoll, und ein paar wenige pfeifen zurück, was unter S46rz lern als große Höflichkeit gilt.
Appendix – Die Prophezeiung von 2026
2026 ist ein besonderes Jahr für die S46rz und Glibberon-7: Nur noch zwei Dekaden bis zur nächsten großen Wibzo-3000-Mission und die Prophezeiung von Captain Plongo wird wahr. Es ist dann 46! Das beste aller Jahre: Der Orangenmond und die anderen merkwürdigen Atmosphären verabschieden sich in die Weiten des Universums. Auf dem Schleimplaneten Glibberon-7 wird sicherlich wieder ein Fest gefeiert. Vielleicht gibt es dann auch endlich S46rz-Mode: Space-Schleim-Hoodies, bunte Universum-Kissen für Brummkreisel-Space-Ships und jede Menge bunte Schleimteppiche. Wer weiß, welche verrückten Überraschungen noch warten?
Zunächst beamen wir den Erdling-Botschafter wieder zurück auf seinen unordentlichen Planeten. Im Gepäck hat er ein schleimneues S46rz-Go Betriebssystem für die Erd-IT, das unabhängig von den großen Konzernen ist und mit viel Liebe zum Detail und zu den Erdlingen programmiert wurde.Wir sehen uns auf der Milchstraße.
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